Spielberichte - Saison 2026/2027

Vorrunde 2026/2027

SCHIFFERSTADT, 02.08.2026


Der DJK-SV Phönix Schifferstadt ist gut in der Fußball-Bezirksliga angekommen. Gegen den SV Erlenbach siegte die Elf von Coach Rene Schwall mit 3:0 (0:0). Zudem zog Phönix ein attraktives Los für die nächste Verbandspokalrunde.


Vom Start weg agierte Phönix feldüberlegen gegen seinen Gast aus der Südpfalz, der sich auf die Defensivarbeit beschränkte und ausschließlich über Konter gefährlich wurde. Allerdings waren die Gäste auch mit einem sehr ersatzgeschwächten Kader angereist.

Unter diesen Vorzeichen hätte es bereits nach zwei Minuten 1:0 stehen müssen. Nach Vorarbeit von Murat Mumin und anschließender Flanke von Aleksandar Gajic stand Fabio Krämer sechs Meter vor dem Tor, schoss das Leder aber an die Latte. Auf der anderen Seite scheiterte Ferhat Soylu nach einem Ballgewinn im Abschluss knapp (10.). Zwei Minuten später hatte er aus halbrechter Position erneut die Gelegenheit zum Torerfolg, scheiterte diesmal aber an Phönix-Torwart Kevin Schuster.

Danach ließen die Gastgeber weitere Möglichkeiten aus: Rechtsverteidiger Marvin Folz versuchte es aus 20 Metern, Philipp Staudinger im Erlenbacher Kasten klärte aber zur Ecke (16.). Nach einer Flanke von Felix Kuhn auf Folz brachte dieser keinen Druck hinter den Ball, Staudinger hatte so keine Mühe, den Einschlag zu verhindern (22.). 

Dann durfte sich auch Schuster wieder strecken: Eine Ecke von Robert-Florin Balasa drehte sich direkt in Richtung langer Torwinkel, mit Mühe verhinderte der Keeper ein Tor des Monats (30.). Und Kingsley Nuro fand auf der anderen Seite seinen Meister wieder in Staudinger, als er aus zehn Metern den Abschluss suchte. Sein Teamkollege Burak Tuna hingegen scheiterte nach Vorarbeit von Mumin aus 18 Metern am Pfosten (40.). "Wir hatten eigentlich im Mittelfeld alles im Griff. Mumin und Tuna haben das sehr gut gemacht. Dafür wollten wir sie auch unbedingt", sagte Phönix-Vorsitzender Thomas Fetzer in seinem Pausenfazit: "Allerdings hat uns die Effizienz gefehlt."

Auch nach dem Seitenwechsel vergab Phönix vor 130 Zuschauern wieder zwei Chancen. Tunas Freistoß wurde von Staudinger entschärft (50.), Nuro verfehlte das Ziel aus spitzem Winkel (56.). Beinahe hätte das Spiel dann eine andere Wendung bekommen, denn der SVE kam zu zwei sehr guten Einschussgelegenheiten. Bei der ersten rettete Schuster im Eins-gegen-eins gegen den frei auf ihn zueilenden Luca Weigenand (60.), dann köpfte Julian Kipper an den Pfosten (67.).

Gegen in der Folge aber nachlassende Gäste setzte Tobias Riemer den Wirkungstreffer. Eingeleitet wurde diese Führung durch einen schönen Seitenwechsel per Freistoß von Folz. Die anschließende Flanke erreichte am langen Pfosten Riemer, der nur noch einschieben musste (75.). Nun war der Bann gebrochen. 

Nur zwei Minuten später eroberte sich Luis Giertzsch den Ball der Erlenbacher in deren Spielaufbau, lief so frei auf Staudinger zu und überwand diesen mit etwas Fortune zum 2:0. Als auch noch der Erlenbacher Scozia nach einer Ecke den Ball von Tuna im Stile eines Torwarts mit der Hand verteidigte, ließ Riemer Staudinger beim fälligen Strafstoß in die falsche Ecke springen und verwandelte diese zum 3:0 (82.). Damit war die Messe gelesen. 

"Es war ein Arbeitssieg ohne zu glänzen", befand Fetzer, der aber das Positive hervorhob: "Das nimmt Druck von der Mannschaft und hebt die Stimmung." Zudem erinnerte er daran, dass mit Urlauber Milos Pitulic und dem noch verletzten Cedrik Rodach zwei wichtige Akteure fehlten, die in nächster Zeit auf dem Feld zurückerwartet werden. 

In der nächsten Pokalrunde geht es am Mittwoch in einer Woche gegen den Verbandsligisten SV Viktoria Herxheim. Fetzer meinte dazu: "Wir hätten uns ein anderes Los gewünscht, da Herxheim ein sehr schwerer Gegner ist. Es wird darauf ankommen, wie ernst uns der Gegner nimmt und wie wir unsere maximale Leistung auf den Platz bringen können."